Spitzenpolitiker nehmen Stellung zur Zukunft Deutschlands · Projekt Bundestagswahl

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Das sagen Spitzenpolitiker


 

Herrmann Gröhe
seit 2009 Generalsekretär der CDU Deutschlands
1997-2009 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
seit 1997 Mitglied der Synode der EKD
2000-2009 Mitherausgeber des Magazins „chrismon“
seit 2001 Mitglied im Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung

„Verfolgten Christen gilt unsere Solidarität“

Unser Nationalfeiertag sollte dauerhaft überall in Deutschland und für alle Menschen etwas ganz Besonderes sein. Ein besonderes Engagement der christlichen Kirchen unter dem beschriebenen Motto „Danken, feiern, beten" könnte dazu sicherlich beitragen...

Bedrängten und verfolgten Christen gilt unsere Solidarität, stellen sie doch die größte Gruppe der Menschen dar, die um ihres Glaubens Willen heute verfolgt werden...

Die Bitte im Vaterunser: „Bitte vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern." - zeigt uns den richtigen Weg, wie Versöhnung gelingen kann. Unrecht und Verfolgung dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Dabei ist die Erinnerung ein oft schmerzlicher Prozess für die Opfer, die oft erst jetzt den ganzen Umfang der Verfolgung erfahren, aber sie ist notwendig... Die Aufarbeitung von SED-Unrecht muss fortgesetzt werden.

Antworten von Herrmann Gröhe: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/groehe-hermann__56.php

 

Andrea Nahles

Generalsekretärin der SPD

„Verzeihen und Versöhnen – Grundpfeiler des christlichen Glaubens!

„„Verzeihen und Versöhnen sind Grundpfeiler des christlichen Glaubens, wie ich ihn lebe. Brücken schlagen und nicht einreißen, darauf kommt es an...

Die Art, wie der 3.10. gefeiert wird, ist sehr ausgewogen, die Beteiligung der Kirchen ist selbstverständlich...

Eine Aufwertung sollte aber dahingehend passieren, dass die politische Bildungsarbeit (Aufklärung in Schulen und in Jugendeinrichtungen)gestärkt wird.“

 

Dr. Hermann Otto Solms
FDP, Vizepräsident des Deutschen Bundestags
Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie
Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft und Finanzen der FDP-Bundestagsfraktion

„Die Aufwertung des 3. Oktober ausgezeichnete Idee“

„Das herausragende Erlebnis in meiner Zeit als Parlamentarier war mit weitem Abstand die deutsche Einheit. Die Wiedervereinigung ist der Grund, warum ich überhaupt so lange im Bundestag geblieben bin...

Noch immer ist die Arbeitslosigkeit in einigen östlichen Landesteilen sehr hoch. Ich denke an Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg. Hier muss in der Tat noch mehr geschehen, um zu verhindern, dass Landstriche veröden ...

Wenn ich bedenke, wie groß der Beitrag der christlichen Kirchen an der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten war, halte ich die Idee der Aufwertung des Nationalfeiertages für ausgezeichnet...

Versöhnen und verzeihen ist ein elementarer Teil unseres Selbstverständnisses als Christen. Wer fähig ist, sich zu versöhnen, kann seine Zukunft meistern. Wer verzeiht, hat beste Chancen, seinen Groll und seine Bitterkeit hinter sich zu lassen.“

Antworten von Hermann Otto Solms: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/solms-dr.hermann-otto__16.php

 

Wolfgang Bosbach

Innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
seit November 2009 Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages
stv. Mitglied des Rechtsausschusses, stv. Mitglied des Richterwahlausschusses

„Für christlich-jüdische Werte in unserer Gesellschaft streiten“

„Wenn nicht wir Christen für diese Werte streiten und sie glaubhaft leben, wer wird es dann tun?“ ... „Nicht nur die Bestätigung des Satzes „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“ (Victor Hugo) sondern auch, dass man politische Ziele, von deren Richtigkeit man zutiefst überzeugt ist, niemals aufgeben sollte. Und dass die Kraft der Freiheit stärker ist als jede Unterdrückungsmaschinerie.“


Die gesamte Antwort finden Sie hier: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/bosbach-wolfgang__12.php

 

 

Dr. Gregor Gysi

Seit 2005 Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.
Von 1989 bis 1993 war er Vorsitzender der SED-PDS beziehungsweise PDS.

„ ... nur ein Fünftel der Bevölkerung“

Selbstverständlich muss es neben der Kultur des Denkens auch eine Kultur des Verzeihens, der Versöhnung und der Überwindung des Schweigens geben. Das Problem besteht darin, dass die Geschichte der DDR nur ein Fünftel der Bevölkerung betrifft. Beträfe die Geschichte die gesamte Bevölkerung, gäbe es völlig andere Ansätze in der Politik. Dadurch aber, dass es nur um ein Fünftel geht, fordern die einen etwas von den anderen, was sie selbst nicht zu leisten brauchen. Das gilt insbesondere auch in der Politik. Diese Schwierigkeit ist besonders schwer zu überwinden.

Antworten von Gregor Gysi: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/gysi-dr.-gregor__57.php


 

Dr. Hans-Peter Uhl
CSU, seit 2005 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Ohne engagierte Christen wäre unsere Gesellschaft eine andere

„Ohne die engagierten Christen wäre unsere Gesellschaft eine andere, und sicherlich keine bessere. Die Humanität und Lebensklugheit der christlichen Ethik zum Wohle der Gesamtgesellschaft einzubringen und zu aktivieren, ist ein höchst bedeutsamer Beitrag, der letztlich nur aus der Gemeinschaft der Gläubigen heraus geleistet und erneuert werden kann. Dieser Beitrag wird qualitativ immer wichtiger, wenn wir Christen quantitativ an sozialer Relevanz weiter einbüßen und sich die Gesellschaft kulturell stärker ausdifferenziert...

... Gerade auf Seiten der ehemaligen Täter wären jedoch vernehmbare Worte und Zeichen des Schuldeingeständnisses und des Bedauerns sehr hilfreich. Gäbe es mehr solcher aufrichtiger Gesten, so würde es auch der Öffentlichkeit und den Opfern der SED-Diktatur leichter fallen, den ehemaligen Standpunkt und Lebenslauf der Täter versöhnlich zu betrachten.

Antworten von Dr. Hans-Peter Uhl: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/uhl-dr.-hans-peter__6.php

 

 

Otto Fricke
von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages
seit 2009 Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion

„ ... ein besonderer Grund, Gott zu danken“

„Der 3. Oktober ist ein Tag, an dem wir Christen noch einmal besonderen Grund haben, Gott zu danken. Es ist ein Tag, den Christen auch im Gottesdienst begehen sollten – und den ich im Gottesdienst begehe, wann immer es mir möglich ist. Trotzdem gilt: Der 3. Oktober ist unser Nationalfeiertag – der Tag, an dem die ganze Gesellschaft zusammenkommt, ganz gleich, welchen Glaubens jeder Einzelne ist. Zu beten ist das Privileg der Gläubigen, aber nicht die Erwartung, die wir an alle haben...

... Verzeihen, Versöhnen und Vergegenwärtigen sind Prozesse, die unabhängig von Stichtagen verlaufen. Zweifelsohne: Ein Vierteljahrhundert Ende der deutschen Teilung - das fordert auf zur Bilanz und auch zu neuen Kraftanstrengungen."

Antworten von Otto Fricke: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/fricke-otto__413.php

 

Hubert Hüppe

CDU, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Ausschuss für Gesundheit

„Für den Schutz des Lebens von der Befruchtung bis zum Tod“

„Natürlich fände ich es gut, wenn auch die Kirchen sich mehr dem Nationalfeiertag am 3. Oktober widmen würden ...

... Ich bin überzeugter Christ, und wer meine politische Arbeit verfolgt weiß, dass ich für christliche Werte kämpfe. Dies gilt insbesondere für den Schutz menschlichen Lebens von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod.

... Für mich ist es wichtig, dass wir die Opfer des Unrechtsregimes in der DDR nicht vergessen, und dass Unrecht auch beim Namen genannt wird. Dies gilt insbesondere für die Täter, die nach der Wiedervereinigung ohne Unterbrechung und Pause politisch tätig bleiben konnten..“

Antworten von Hubert Hüppe: http://www.projekt-bundestagswahl.de/ergebnisse/hueppe-hubert-wilhelm__608.php

 

 

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