Diese Aussage ist absolut richtig! Nach den schrecklichen Taten, die das Deutsche Reich gegenüber dem israelischen Volk begangen hat, muss es für uns eine Selbstverständlichkeit sein, unsere Beziehungen zu Israel zu intensivieren. Alle Menschen jüdischer Herkunft sollen das Gefühl haben, dass wir in tiefer Freundschaft an Israels Seite stehen.
Die Äußerungen Ahmadinedschads sind beschämend und eine Beleidigung für das israelische Volk und die gesamte westliche Welt. Niemand hat das Recht, Israel seine Existenz abzusprechen geschweige denn Verbrechen, die an jüdischen Menschen begangen wurden, zu leugnen. Aus diesem Grund war der Rückzug Deutschlands von der Konferenz richtig und alternativlos.
Für mich ist die Tatsache, dass ausgerechnet der Iran von Deutschlands Export profitiert, bedenkenswert. Trotzdem sehe ich auch im Hinblick auf die Belange deutscher Unternehmen aus Sicht der Bundesrepublik kaum Handlungsspielraum. Handelsschranken können nur innerhalb der internationalen Gemeinschaft greifen. Israel ist u.a. der Handelspartner der USA und von China. Wenn Deutschland auf eigene Faust seinen Handel mit dem Iran unterbindet, entstehen erhebliche Nachteile für die deutsche Exportwirtschaft. Ich plädiere für eine internationale Lösung.
Die angestrebte Zwei-Staaten-Lösung muss nach wie vor das erklärte Ziel beider Seiten sein. Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete können nur nebeneinander bestehen, wenn es klare Vorgaben und Sicherheiten für beide Staaten gibt.
Ich habe bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. Im Parlament wird diesbezüglich sehr viel getan. In meinem Wahlkreis geschieht dabei zwar eher wenig. Unsere Menschen engagieren sich aber in unserer unmittelbaren Nachbarschaft in Köln, Düsseldorf oder auch Bonn.
Ergebnisse
der Befragungen