Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Der jüdische Staat Israel wird sich zu jeder Zeit auf Deutschland stützen können. Das gilt besonders für die Sicherung des Existenzrechts Israels und für die konstruktive Entwicklung der Beziehungen Israels zur Europäischen Union.
Die Entscheidung war richtig und notwendig. Der Generalsekretär der VN sollte nach der verunglückten Durban II-Konferenz aufgefordert werden, den Menschenrechtsrat neu zu konstituieren.
Der Weltsicherheitsrat sollte seine Sanktionspolitik zuspitzen. Falls nötig sollte die EU ihrerseits schärfere Sanktionen ins Auge fassen und durchsetzen.
Solange Hamas sich nicht von ihrem eigenen Selbstverständnis glaubwürdig und überzeugend löst, kann sie nicht als verlässlicher Verhandlungspartner gelten.
Im Übrigen können strategische Überlegungen, wie mit Hamas umgegangen werden soll, nur dann entwickelt werden, wenn mit Israel darüber ein Konsens erarbeitet wird.
Entscheidend ist es, emotional zu verstehen und analytisch zu begreifen, in welcher Bedrohungslage sich der politische Staat Israel befindet. Wer die Ängste teilt, erfährt Zuneigung und erschließt sich viele Möglichkeiten praktischer Zusammenarbeit.
Die wichtigste meiner Empfehlungen wäre, den künstlerischen und wissenschaftlichen Reichtum des israelischen gesellschaftlichen Lebens in Deutschland lokal und regional durch direkte persönliche Einladungen zu präsentieren, sowie die existierenden Städtepartnerschaften fruchtbar zu machen bzw. neue zu initiieren.
Ergebnisse
der Befragungen