Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

Ergebnisse

Wahlkreis 153: Leipzig II (Sachsen)
Tiefensee, Wolfgang Erwin Bernhard
SPD
5 Fragen beantwortet
 

Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Bundesminister a.D.

Frage 1:
Was bedeutet für Sie persönlich der Fall der Mauer vor fast 25 Jahren – und was die Deutsche Einheit?

Der Fall der Mauer war das Ergebnis der friedlichen Revolution der Menschen in Ostdeutschland und ist eingebettet in den Zusammenbruch des Ostblockes. Er war ein Glücksfall für die Deutschen. Die Menschen in Ostdeutschland haben in den vergangenen gut zwei Jahrzehnten einen tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Umbruch bewältigt. Sie haben nicht nur einen friedlichen Systemwechsel erzwungen, sondern mit viel Energie, mit neuen Ideen, mit Ausdauer und Zusammenhalt sich neue Existenzen aufgebaut und Perspektiven geschaffen. Ohne die Solidarität der Menschen in ganz Deutschland wäre dies so nicht möglich gewesen. Dies verdient höchste Anerkennung.

Frage 2:
Welche Aufgaben im Zusammenwachsen der Menschen von Ost und West liegen weiterhin vor uns – und wie wollen Sie sie in Ihrer politischen Verantwortung verwirklichen?
Siehe die zentrale Antwort der SPD auf dieser Homepage.
Frage 3:
Wie können Sie sich eine Aufwertung des Nationalfeiertags am 3. Oktober vorstellen? Wie stehen Sie zu dem Anliegen, den 3. Oktober als einen Tag unter dem Motto "Danken Feiern Beten" als öffentliche Veranstaltung unter Beteiligung der christlichen Kirchen in möglichst vielen Orten zu begehen?
Siehe die zentrale Antwort der SPD auf dieser Homepage.
Frage 4:
Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach für die Politik die jüdisch-christlichen Werte – wie Nächstenliebe, Frieden, Versöhnung, Sonntagsruhe, Würde jeder menschlichen Person am Lebensanfang und am Lebensende, Ehe und Familie, usw. – im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft?
Siehe die zentrale Antwort der SPD auf dieser Homepage.
Frage 5:
Brauchen wir neben einer Kultur des Gedenkens auch eine Kultur des Verzeihens, der Versöhnung und die Überwindung des Schweigens für Opfer und Täter nach dem Ende der DDR? Wie stehen Sie dazu im Hinblick auf die 25-Jahr-Feiern am 09. November 2014 und 03. Oktober 2015? Was sollte bis dahin geschehen und wie sollten diese Jubiläen dazu beitragen?
Siehe die zentrale Antwort der SPD auf dieser Homepage.