Deutschland hat gegenüber Israel eine besondere Verantwortung. Diese Verantwortung muss eine Unterstüzung für den israelischen Staat beinhalten, darf allerding nicht jegliche Aktionen von israelischen Regierungen kritiklos hinnehmen.
Ich halte dies für richtig. Die Sorge war ja berechtigt, wie sich zeigte.
Gleichwohl darf nichts unversucht bleiben, mit dem iranischen Präsidenten - auch in informellen Kreisen - ins Gespräch zu kommen und zu versuchen, auf sein Handeln einzuwirken.
Ich halte die Unterstützung des wirtschaftlichen Handelns durch den Staat für nicht gerechtfertigt, allerdings bin ich gegen ein Verbot von wirtschaflichem Austausch. Hiervon ausgenommen sollten militärische Anlagen oder sonstige Anlagen, die zu einer Bedrohung von anderen Völkern herangezogen werden können, sein.
Eine Anerkennung von Palästina, die m. E. mittelfristig notwendig ist, kann nur erfolgen, wenn die Hamas sich von diesen Teilen in ihrer Chara veraschiedet und eine Anerkennun sowie den Frieden von dem Staat Israel unterzeichnet.
Trotz der in Ziffer 1 beschriebenen besonderen Verantwortung zum Staat Israel sollte sich das Verhalten zwischen den Staaten und den Bürgern normalisieren. Hierzu gehört, dass alltägliche Fragen losgelöst von dieser Verantwortung diskutiert werden können. Konkret: Es muss möglich sein, über deutsche und auch über israelische Alltagsprobleme kritisch zu diskutieren.
Ergebnisse
der Befragungen