Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

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Wahlkreis 79: Berlin-Spandau – Charlottenburg Nord (Berlin)
Sonnenberg-Westeson, Christoph
GRÜNE
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?

Dieser Aussage stimme ich uneingeschränkt zu.

Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?

Ich beurteile dies als Fehler. Man muss die Aussagen des iranischen Präsidenten in einer Gegenrede Wort für Wort

"zerpflücken" und auf den skandalösen ich´nhalt hinweisen - immer und immer wieder.

Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?

Deutschland muss international abgestimmte Sanktionen gegen das iranische Atomprogramm  unterstützen nd gleichzeitig den Dialog mit der iranischen Protest- und Reformbewegung suchen. Wie groß diese im Iran ist, haben die vergangenen Monate gezeigt.

Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?

Ich glaube, dass die Hamas als Gesprächs- und Verhandlungspartner anerkannt werden muss, ähnlich wie seinerzeit die IRA im Nordirland-Konflikt.

Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?

Für besonders unterstützenswert halte ich Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern, die den Austausch christlicher, jüdischer, muslimischer und konfessionsloser Jugendlicher fördern.

 
 
 
 

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