Als Student der Geschichte habe ich mich nicht nur in meiner Bachelor-Arbeit intensiv mit den Gräueltaten des Nationalsozialismus auseinander gesetzt, dies ist mir auch ein persönliches Anliegen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass auf deutschem Boden jemals wieder Antisemitismus und Antizionismus eine Plattform geboten wird. Dafür möchte ich mich mit aller Kraft auch im Deutschen Bundestag einsetzen.
Die Entscheidung Deutschlands, nicht an dieser sogenannten Konferenz teilzunehmen, war mutig und absolut richtig. Auch wenn ein noch so vermeintlich hohes Gremium – wie hier der UN-Menschenrechtsrat – eine Konferenz anberaumt: Wenn diese nur einen Tarnschleier für anti-israelische Hetze und eine Shariaisierung der Rechtstaatlichkeit bieten soll, ist das blanker Hohn. An solchen Veranstaltungen sollte man sich als Demokratie, noch dazu gerade im Anbetracht unserer historischen Verantwortung, nicht beteiligen.
Es ist die Aufgabe unseren Landes als Mitglied der NATO und verlässlicher Partner Israels, die freie Welt mit allen zur Verfügung stehenden völkerrechtskonformen Mitteln vor Bedrohungen jeglicher Art durch diktatorische Regimes zu beschützen. Dazu gehört natürlich immer zuallererst Diplomatie. Diese darf aber nicht zu einer Einbahnstraße werden, sondern muss auf Gegenseitigkeit beruhen. Hier ist der Iran noch deutlich stärker als bisher zu fordern.
Wir werden uns, sollten wir der neuen Bundesregierung angehören, nicht aus der Verantwortung stehlen, alles, was zur Verhinderung der Proliferation von Atomwaffen an den Iran erforderlich ist, auch tatsächlich zu unternehmen, auch wenn dies unumgänglich mit einer Verschlechterung der Handelsbeziehungen verbunden sein sollte.
Eine Organisation wie die Hamas, die es sich zum Ziel gesetzt hat, „die Juden ins Meer zu treiben“, kann keinen legitimen Verhandlungs- oder gar Regierungsanspruch von der rechtsstaatlich orientierten westlichen Welt einfordern. Sie ist als das zu behandeln, was sie ist: als terroristische Vereinigung. Israel hat das volle Recht zur verhältnismäßigen Selbstverteidigung gegen diese Aggression.
Ergebnisse
der Befragungen