Das stimmt. Es leben noch viele Holocaust-Überlebende in Israel. Deutschland bewegt sich aufgrund seiner Nazivergangenheit außenpolitisch immer auf heißem Parkett.
Als Außenstehender hat man bei einem Konflikt zwei Möglichkeiten: Entweder eingreifen oder wegsehen. Eingegriffen hat bei der Konferenz der norwegische Außenminister, in dem er Inhalt und Stil der Rede des iranischen Präsidenten kritisierte. Weggesehen hat Deutschland, dass dieser Konferenz von vornerein fern blieb.
Ich solidarisiere mich mit allen friedlichen Demonstranten im Iran. Die Proteste nach der Wahl zeigen, dass auch das iranische Regime keine breite demokratische Basis mehr hat. Wir müssen also die Menschenrechte und Reformer im Iran stärken.
Militärischen Aktionismus lehne ich ab. Handelsbeziehungen mit Unrechtsstaaten aber auch.
Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich hierzu nicht traue, Stellung zu beziehen. Ich habe einfach zu wenig Fach- und Hintergrundwissen, um mich in dieser Frage zu positionieren. Zu schnell wird man in eine "Pro-Hamas" oder "Pro-Israel" Ecke gedrängt. Außenpolitik ist ein heißes Parkett, das sagte ich, deswegen überlasse ich das Feld erfahreneren Politikern.
Ich weiß von einem Bekannten, der seinen Zivildienst in Israel leistete. Irritiert hat ihn dort, dass man sehr häufig Maschinengewehre (und dazugehörige Soldaten) sieht. Aber der Ansatz ist richtig: Kultureller Austausch, gemeinsame Projekte und persönliche Kontakte.
Ergebnisse
der Befragungen