Dem stimme ich voll und ganz zu. Deutschland und Israel sind durch die Erinnerung an den Holocaust in besonderer Weise verbunden. Die Erinnerung hieran darf nicht aufhören. Deutschland hat sich zu seiner moralischen Verantwortung für dieses dunkelste Kapitel seiner Geschichte zu bekennen.
Ich halte diese Entscheidung für richtig. Es musste versucht werden, die Konferenz nicht zum Ort antisemitischer Äußerungen und Hetze werden zu lassen. Im nachhinein zeigt der Auftritt von Achmadinedschad, dass die Entscheidung der Bundesregierung richtig war.
Die Sicherheit Israels darf - auf dem Hintergrund der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel - niemals in Frage gestellt werden. In erster Linie muss der Konflikt mit dem Iran diplomatisch gelöst werden. Gegebenenfalls sind auch Sanktionen in Betracht zu ziehen, selbst wenn hier wirtschaftliche Nachteile zu erwarten wären.
Unabdingbar ist, dass die Hamas das Existenzrecht Israels anerkennt. Gewalt oder gar die Zerstörung Israels können nicht akzeptiert werden. Die Hamas kann ohne Abkehr von dieser Politik kein Gesprächspartner sein.
Trotz der schwierigen und belastenden Vergangenheit gibt es zwischenzeitlich viele gute und enge Verbindungen von Deutschen nach Israel. Zu Schulzeiten gab es gegenseitige Besuche von israelischen Schülern in Deutschland und deutschen Schülern in Israel. Die Pflege der bei solchen oder ähnlichen Kontakten geschlossenen Beziehungen kann ich nur empfehlen.
Ergebnisse
der Befragungen