Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

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Wahlkreis 276: Odenwald – Tauber (Baden-Württemberg)
Schmidt, Carina
FDP
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?

Stimme ich so zu. Jedoch äußert die Politik sich bei geschichtlichen Fragen oft so reumütig, als ob die heutigen Generationen diese furchtbaren Verbrechen im Dritten Reich begangen hätten/mitgetragen hätten. Ich (Jahrgang 1986) fühle mich nicht für diese Taten verantwortlich. Dass Deutschland als Land (das Land, nicht die einzelnen Menschen) diese Verantwortung zu übernehmen hat, steht für mich außer Frage.

Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?

Ich denke, dass ein Rückzug keine Lösung sein kann und dass diese Reaktion falsch war.

Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?

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Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?

Ein offener, internationaler Dialog, u. U. verbunden mit entsprechenden Konsequenzen.

Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?

Habe diesbzgl. keine tiefergreifenden Erfahrungen.

 
 
 
 

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