Die Untaten des Nationalsozialismus führen zu einer doppelten besonderen Verantwortung: Gegenüber den Holocaust-Überlebende und ihre Nachkommen. Und zur entschiedenen Bekämpfung des Antisemitismus.
Dass die Aussagen von Präsident Ahmadinedschad inakzeptabel sind, ist unumstritten. Die Frage ist, in welcher Form man sie am wirkungsvollsten kritisiert. Boykott kann hier eine Möglichkeit sein. Ich schätze aber eine entschiedene Gegenrede auf dem Boden der UNO als wirkungsvoller ein. Die norwegische Regierung ging hier mit gutem Beispiel voran. Dem hätte man folgen sollen.
Ein atomar gerüsteter Iran würde nicht nur Israel bedrohen, hier sind entschiedene Schritte gefragt. Dazu gehören für uns Grüne ganz ausdrücklich keine militärischen Mittel. Wir setzen vielmehr auf Diplomatie, auf Menschenrechtsarbeit und darauf, die iranische Opposition zu unterstützen.
Handelssanktionen halte ich ebenfalls für denkbar. Diese können aber nur im Rahmen der UNO erfolgen, müssen sich ausschließlich gegen den Atomsektor oder Menschenrechtsverletzungen richten & dürfen den Menschen im Iran nicht schaden.
Wir Grüne setzen auf eine Wiederbelebung des Friedensprozesses, denn der Nahostkonflikt und der gescheiterte Oslo-Prozess sind die Hauptursachen für die fehlende Unterstützung der Friedenskräfte sowohl in der palästinensischen wie in der israelischen Gesellschaft.
Die Hamas sollte darin bestärkt werden, zu einer friedlichen politischen Kraft zu werden, die den Friedensprozess voranbringt. Für uns sind demokratische Reformen der Schlüssel zum Frieden
Bislang konnte ich hier nur wenige Erfahrungen sammeln. Ich würde mich aber freuen, dies zukünftig zu tun. Interessierte BürgerInnen in meinem Wahlkreis können sich gern an mich wenden, zusammen lässt sich sicher etwas entwickeln.
Ergebnisse
der Befragungen