Das ist absolut richtig! Ohne jeden Zweifel hat Deutschland gerade vor dem Hintergrund des Holocaust eine besondere Verantwortung gegenüber Israel.
Israel braucht eine Sicherheitsgarantie. Die notwendige Grundlage für Israels Sicherheit ist ein Frieden im Nahen Osten. Dazu sollte eine Zweistaatenlösung angestrebt werden.
Nach dem Scheitern der Vorverhandlungen zur Durban IIKonferenz war die Absage der Bundesregierung konsequent und richtig.
Die SPD hat zuvor die Bestrebungen der Bundesregierung unterstützt und steht auch jetzt voll hinter dem Anliegen der UNO, Rassismus zu bekämpfen.
Der Iran darf nicht Kernwaffenstaat werden. Der Sicherheitsrat hat eine Frist zur Kooperation gesetzt. Wenn der Iran diese Frist nicht nutzt, müssen mit anderen Handelspartnern des Iran abgestimmte neue Sanktionen folgen.
Das Existenzrechts Israels, der Verzicht auf Gewalt und das Anerkennen bestehender Abkommen sind Voraussetzungen für eine beständige israelisch-palästinensische Einigung. Die Hamas muss sich entsprechend bewegen. Die Gegnerschaft zwischen Hamas und Fatah bremst bislang den Friedensprozess im Nahen Osten aus. Seit wenigen Wochen lässt sich jedoch ein Bemühen um Annährung erkennen. Es werden weiter Partner aus der Region benötigt, die entsprechend mäßigend auf die Hamas einwirken.
Vorurteile und Ressentiments keimen auf Unwissenheit. Daher muss man einerseits Formen des Austauschs und Kannenlernens finden, andererseits müssen grundlegenden Informationen vorgehalten werden. Ich könnte mir vorstellen, dass man gemeinsam mit Schulen oder Jugendclubs in altersgerechter Form Informationen anbietet. Darauf aufbauend könnten dann Besuchs- und Austauschprogramme beworben werden. Eine entsprechende Würdigung solcher Aktionen in der Lokalpresse und im Landesfernsehen sind dabei nicht nur wünschenswert, sondern notwendig.
Ergebnisse
der Befragungen