Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

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Wahlkreis 280: Calw (Baden-Württemberg)
Michel-Biegel, Dr. Charlotte
GRÜNE
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?

Ja, das denke ich auch. Ich denke aber auch, dass hier alle Christen eine besondere Verantwortung haben.

Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?

Präsident Achmadinedschad ist ein großer Kriegshetzer und Antisemit und vor allem unbelehrbar und uneinsichtig. Inwieweit man hier taktieren kann und muss, muss in jeder Situation neu bewertet werden.

Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?

Ist ein Handelsembargo mit dem Iran möglich? Diese Frage würde ich prüfen.

Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?

Eine angemessene Strategie wäre es, die Hamas auszuhungern und andere Kräfte zu stärken. Das Existenzrecht Israels darf von niemandem angezweifelt werden.

Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?

meine persönlichen Erfahrungen: ich habe selbst in Israel gearbeitet, und habe Kontakt, bin selbst aus Frankfurt, wo inzwischen wieder jüdisches Leben blüht. Hier in unserer Gegend finde ich das alles noch etwas unterentwickelt und spielt sich nur in christlichen Kreisen ab. Auf kulturellem Gebiet wäre da sicher noch Vieles zu tun. Auch Städte-Partnerschaften o.ä. Das würde ich begrüßen.

 
 
 
 

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