Selbstverständlich hat Deutschland aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel.
Die Entscheidung war richtig!
Handelsbeschränkungen bis hin zu einem Embargo stehe ich grundsätzlich und auch in diesem Fall skeptisch gegenüber. Diese treffen regelmäßig nur die relativ unbeteiligten Kreise der Bevölkerung und schweißt diese noch mehr mit ihrer Führung zusammen. Handel schafft dagegen regelmäßig eher Durchlässigkeit und schwächt autoritäre Regime. Gleichwohl ist Deutschland und die Staatengemeinschaft aufgerufen, mit allen gebotenen politischen, diplomatischen und in allerletzter Konsequenz auch militärischen Mitteln zu verhindern, dass von Iran auf Israel militärische oder gar atomare Gewalt ausgeübt wird.
Die Hamas ist eine Terrororganisation und muss als solche auch behandelt und damit isoliert werden. Israel ist im Kampf gegen Terrororganisationen, wie der Hamas, beizustehen. Wir dürfen es insbesondere nicht zulassen, dass Terrororganisationen wie Hisbollah und Hamas weiter den Nahostfriedensprozess behindern. Die Zusammenarbeit mit gemäßigten Palästinenserorganisationen ist im Gegenzug zu verstärken.
Die Verbesserung und der Ausbau der deutschisraelischen Beziehungen ist mir ein besonderes Anliegen. Ich bin Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Nach meiner Erfahrung gibt es leider auch in Deutschland immer wieder ein Aufflammen des Antisemitismus in Gestalt eines vorgeschobenen Antiisraelismus. Unter dem Vorwand, den Palästinensern zu helfen, werden von Links und Rechts alte Ressentiments gegen die Juden und den Staat Israel bedient. Antiisraelismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Antikapitalismus werden oft auf widerlicher Weise vermischt. Hier gilt es heute mehr denn je wachsam zu sein!
Ergebnisse
der Befragungen