Diese Aussage steht außer Frage. Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte eine immerwährende große Verantwortung gegenüber dem Staat Israel und seinen Menschen. Deutschland steht fest an der Seite Israels. Nach meiner persönlichen Meinung sollte mittelfristig auch über eine Aufnahme Israels in die Nato sowie eine privilegierte EU-Partnerschaft nachgedacht werden.
Meiner Meinung nach war diese Entscheidung richtig. Eine derartige Konferenz setzt ein Mindestmaß an Vernunft und Konsensbereitschaft aller Beteiligten voraus. Fehlt es hieran, sind ohnehin keine konstruktiven Ergebnisse zu erwarten. Deutschland hat mit der gebotenen Sensibilität gehandelt und ein antisemitisches Forum verhindert. Dies war die einzig mögliche Reaktion; allen Bestrebungen, den Antisemitismus salonfähig zu machen, muss entschieden entgegengetreten werden.
Gegenüber dem Iran sind weitreichende wirtschaftliche Sanktionen geboten. Es kann keine wirtschaftliche Unterstützung des Iran geben, solange diese erhebliche Gefahr nicht ausgeräumt ist.
Auf der einen Seite ist die Hamas militärisch zu bekämpfen. Auf der anderen Seite sollte aber auch an den Ursachen gearbeitet werden, aus denen die radikalen Einstellungen erwachsen. Wenn man nicht mehr zusammenleben kann, so sollte man sich trennen - vielleicht kann ein eigener Palästinenserstaat zu einer nachhaltigen Beruhigung führen und der Hamas den Nährboden entziehen.
Ich persönlich habe eine tiefe Verbundenheit zum Staate Israel und seinen Menschen. Im Jahre 1995 war es mir als Abiturient vergönnt, an einem Schüleraustauschprojekt teilzunehmen, in dessen Rahmen 15 israelische Schüler (sowohl jüdischen, als auch moslemischen Glaubens) Cottbus besuchten und bei uns wohnten. Im Gegenzug fuhren wir, 15 Cottbuser Schüler, einige Wochen später nach Tel Aviv beziehungsweise Jaffa. Die Unvoreingenommenheit und Freundschaft innerhalb der gesamten Gruppe hat mich sehr berührt, ebenso wie die Schönheit des Landes und die Lebensart der Menschen.
Jeder Schüler sollte die Möglichkeit haben, an solchen Projekten teilzunehmen, was auch in meinem Wahlkreis jedenfalls zu unterstützen ist.
Ergebnisse
der Befragungen