Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

Ergebnisse

Wahlkreis 188: Bergstraße (Hessen)
Lambrecht, Christine
SPD
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?

Diese Frage beantwortet die SPD-Bundestagsfraktion zentral.

Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?

Diese Frage beantwortet die SPD-Bundestagsfraktion zentral.

Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?

Diese Frage beantwortet die SPD-Bundestagsfraktion zentral.

Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?

Diese Frage beantwortet die SPD-Bundestagsfraktion zentral.

Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?

Entscheidend ist es, emotional zu verstehen und analytisch zu begreifen, in welcher Bedrohungslage sich der politische Staat Israel befindet.

Wer die Ängste teilt, erfährt Zuneigung und erschließt sich viele Möglichkeiten praktischer Zusammenarbeit. Dafür halte ich den christlich-jüdischen Dialog von elementarer Bedeutung.

Ich empfehle, die Begegnung von jungen Menschen aus Deutschland und Israel voranzutreiben. Wichtig ist, dass junge Menschen ihre Erfahrungen austauschen und mehr über sich erfahren. Nur so ist gegenseitiges Verständnis und Vertrauen für die zukünftige Generation möglich. Daher trete ich für den israelisch-deutschen Schüleraustausch ein.

Auch Städtepartnerschaften sind für die praktische Zusammenarbeit hochgradig wichtig. Ich empfehle, diese fruchtbar zu machen und neue ins Leben zu rufen. Das ermöglicht uns, den künstlerischen und wissenschaftlichen Reichtum des israelischen gesellschaftlichen Lebens in Deutschland lokal und regional durch persönliche Einladungen zu präsentieren.

 
 
 
 

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