Auch wenn es inzwischen (oder schon immer?) erschreckend viele Deutsche gibt, die sich von dieser besonderen Verantwortung freimachen wollen ohne sich damit je beschäftigt zu haben – ja, es gibt für mich ganz ausdrücklich eine besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel! Wir sind als besonderer Partner Israels fundamental interessiert, das Überleben Israels in einem feindlichen Umfeld mitzusichern und tragen deshalb sehr vieles mit. Nicht jedoch kritiklos- denn auch in Israel existieren Gruppen, die unsere vorbehaltlose Unterstützung nicht verdienen –z.B. radikale Siedler oder Rassisten.
Es ist wirklich unerträglich, an einem Tisch mit Leuten zu sitzen, deren Ansichten faschistisch und fanatisch-religiös sind.
Eine politische Konferenz ist jedoch ein Ort, an dem Kräfteverhältnisse austariert werden können und andere Länder überzeugt werden können .
Deshalb wäre ich persönlich für eine Fortsetzung der Teilnahme seitens Deutschlands gewesen.
Herrn Achmanidinedschads Ansichten muss man täglich entgegentreten – gerade, wenn man will, dass dieser Hetzer aus seiner Position herausgedrängt wird.
Bestimmt nicht die Bombardierung Irans!
Tatsache ist, dass die Atombombe ungehindert Verbreitung auf diesem Planeten findet und sich inzwischen mehrere Länder im Besitz von Atomwaffen befinden, die als Israel-feindlich eingestuft werden müssen. Tatsache ist ebenfalls, dass Israel sich auch im Besitz von Atomwaffen befindet.
Das alles ist nicht gerade beruhigend!
Ich bin für völlige atomare Abrüstung – und beginnen können damit nur die grossen Atommächte – keine einziger der "Kleinen" wird sich in diese Rolle drängen lassen.
Deutschland muss Druck auf den Iran ausüben, damit dort dem irren Herrn Achmadinedschad endlich ein berechenbarer Präsident folgt, der bereit ist, einen Dialog mit Israel zu führen und an der Verbesserung des Verhältnisses zu Israel aktiv interessiert ist.
Mehr - fürchte ich - geht nicht. Haben Sie eine bessere Lösung?
Die Strategie Israels muss die Unterstützung der friedlicheren Palästinenser sein, die Entzauberung der Hamas kann nur in den Köpfen der Palästinenser beginnen.
Die Hams kann militärisch nicht zerstört werden – ich glaube, das sollte jedem klar sein, der über mögliche Lösungen nachdenkt?!
Natürlich wäre es z.B. mehr als nur hilfreich, wenn schnellstens menschenwürdige Zustände in den palästinensischen Gebieten Einzug hielten – die dort aktuell herrschenden Zustände sind untragbar.
Initiativen von Israelis und Palästinensern, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen, müssten viel mehr als bisher von der israelischen Regierung unterstützt werden!
Eine Art der Kriegsführung in der "Operation gegossenes Blei" hat der Hamas einen sehr grossen Image-Gewinn beschert und viele junge Palästinenser in Verzeiflung gestürzt.
Dieser Krieg war unrecht und bewirkt das Gegenteil des erhofften Kriegsziels- die Schwächung der Hamas.
Viel sinnvoller wäre es, die Unterstützer der Hamas im arabischen Raum politisch mit dem Ziel zu bearbeiten, dass diese ihre Unterstützung einschränken oder sich ganz daraus zurückziehen.
Ich lebe auf dem flachen Lande und begegne 2 Arten von Antisemitismus. Überwiegend dem der christlich-katholischen Prägung und mitunter bei Jugendlichen dem islamisch geprägten.
In beiden Fällen suche ich das Gespräch und lasse gewisse Aussagen nicht unwidersprochen im Raum stehen – egal, wer es gesagt hat! Das sollten alle tun - unbedingt!
Unser Bündnis für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit ist ein Sammelbecken für Leute mit Engagement gegen jede Art der Intoleranz und ist damit ein möglicher Andock-Punkt für Mitbürger, denen konkret Antisemitismus begegnet und die etwas dagegen tun wollen. Einfach bei mir melden!
Ergebnisse
der Befragungen