Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

Ergebnisse

Wahlkreis 104: Solingen – Remscheid – Wuppertal II (Nordrhein-Westfalen)
Hardt, Jürgen
CDU
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?

Ja

Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?

Richtig!

Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?

Deutschland sollte alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, eine atomare Bedrohung Israels durch Dritte zu verhindern. Der Kampf gegen den Terrorismus ist hierzu ebenso ein Beitrag wie Deutschlands großer Einfluss auf Staaten des Nahen Mittleren Ostens. Einfache und schnelle Antworten gibt es leider nicht.

Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?

Wer einzelnen Staaten und Völkern das Existenzrecht abspricht, stellt sich außerhalb der Völkergemeinschaft. Es gilt, unter den Palästinensern diejenigen Kräfte zu stärken, die eine friedliche Lösung des Konflikts anstreben.

Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?

Der ständige Dialog über die Situation Israels ist der beste Weg, Verständnis für die schwierige Lage zu erreichen. Wichtig ist auch der Jugendaustausch.

 
 
 
 

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