Ohne Wenn und Aber: Diese Aussage ist richtig, steht in keinster Weise zur Diskussion und ist Verpflichtung auch für die junge Generation. Ich empfinde es persönlich als großes Glück, dass beide Länder heute eng miteinander verbunden sind und partnerschaftlich zusammenarbeiten. Zu einem fairen Umgang und einer echten Freundschaft gehört auch, dass man in dem ein- oder anderen Punkt einmal anderer Meinung sein kann.
Die Entscheidung der Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel war, ist und bleibt richtig. Sie wäre ein gutes Vorbild für die Europäische Union insgesamt gewesen. Wir haben im Verlauf der Diskussion auf dieser Konferenz erkennen können, dass die iranische Staatsführung erneut gegen Israel gehetzt und vor antisemitischen Parolen vorgegangen ist.
Die in der Vergangenheit guten deutsch-iranischen Handelsbeziehungen haben sich in jüngsten Vergangenheit drastisch verschlechtert. Wenn die iranische Staatsführung nicht einlenkt, wird sich dieses Verhältnis zu Recht weiter negativ entwickeln. Im Iran muss klar sein: Deutschland steht zu Israel. Eine Bedrohung Israels ist für uns in keinster Weise hinnehmbar. Ich fordere aber alle EU-Staaten auf, Sanktionen gemeinschaftlich zu tragen. Nur dann machen sie meiner Überzeugung nach Sinn.
Die Hamas ist meiner Überzeugung nach eine terroristische Vereinigung. Dennoch steht es mir als jungem Bundestagskandidaten nicht zu, der israelischen Regierung Handlungsempfehlungen oder gar Vorschriften zu geben.
Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit, Israel persönlich zu besuchen. Dies soll sich bald ändern, denn ich möchte die Freunde in Israel gerne persönlich kennenlernen.
Ich weiß, dass der israelische Botschafter in Berlin regelmäßig vor der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag spricht. Sofern mir die Wählerinnen und Wähler am 27. September 2009 ihre Stimme schenken, freue ich mich auch hier persönlich auf ein Kennenlernen.
Ergebnisse
der Befragungen