Natürlich hat Deutschland das. Die Greueltaten dürfen nicht vergessen werden. Die Vergangenheit muss angemessen aufgearbeitet werden und die nachfolgende Generation aufgeklärt werden, damit es sich nicht wiederholt.
Die Aussagen Ahmadinedschads dürfen nicht geduldet werden. Hier hat nicht nur Deutschland die Verantwortung Stellung gegen Antisemitismus und Hetze zu beziehen. Trotzdem darf man die Auseinandersetzung mit
Politikern, die solch eine Meinung vertreten, nicht scheuen. Vielmehr muss man ganz klar Positionen klarmachen.
Ich halte eine verhandelnde Lösung im Rahmen der Vereinten Nationen für sinnvoll, die Kooperationsanreize für den Iran bietet, aber auch Sanktionen nicht ausschließt.
Zentrales Ziel der SPD im Nahen Osten ist und bleibt eine Zwei-Staaten-Lösung. Mit einem Israel, das in Frieden, Sicherheit und in von seinen Nachbarn anerkanntenGrenzen lebt und einem lebensfähigen palästinensischen Staat, in dem die Menschen eine lebenswerte Zukunft haben.
Ich denke, dass viel über die heutige Jugend geschehen kann. Ein gutes Beispiel aus meinem Wahlkreis ist das Austauschprojekt „Multi“, das seit vielen Jahren Jugendliche aus Israel, Deutschland und anderen europäischen Staaten in Oberhausen und Europa zusammenbringt. Gerade persönliche Erfahrungen und Freundschaften können stabile Brücken schlagen.
Ergebnisse
der Befragungen