Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

Ergebnisse

Wahlkreis 280: Calw (Baden-Württemberg)
Groll, Franz
DIE LINKE
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?

Dem stimme ich voll zu.

Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?

Diese Sorge war berechtigt. Ich persönlich bevorzuge aber in solchen Fällen eine klare Gegendarstellung.

Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?

Selbstverständlich bin ich gegen die Ausbreitung der Atomwaffen, das gilt natürlich auch für den Iran.

Glaubhaft wird diese Politik aber erst, wenn alle Staaten, die Atomwaffen besitzen, dem Vorstoß von Obama unumwunden folgen und sehr schnell eine völlige Vernichtung aller Atomwaffen beschließen.

Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?

Terror ist nicht akzeptabel, die Demütigung des palästinensischen Volkes aber auch nicht.

Die Siedlungspolitik muss von Israel unbedingt gestoppt und die Wasserressourcen müssen fair aufgeteilt werden. Auch Israel muss einer Zweistaatenlösung zustimmen.

Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?

Ich habe hier keine persönlichen Erfahrungen.

Ich bin sehr stark und ganz konkret in der Entwicklungshilfe engagiert und in der Politik gilt meine Sorge der sozialen Gerechtigkeit, dem Frieden und ganz besonders dem Klimawandel.

Die noch rechtzeitige Begrenzung des Klimawandels ist die größte Herausforderung vor der die Menschheit je stand.

 
 
 
 

Ergebnisse

der Befragungen