• Vize-Präsidentin und Jury-Mitglied des „Right Livelihood Award", Stockholm (Alternativer Nobelpreis)
• Initiatorin des Aktionskreises "Gesicht zeigen" im Landkreis Harburg
• Mitglied in Vorstand und Kuratorium der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“
• stellv. Vorsitzende des Stiftungsrates der F.C. Flick- Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz
• Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags
• Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft
…sowie weitere
Deutschland hat insbesondere vor dem Hintergrund des Holocaust gegenüber Israel eine besondere Verantwortung. Das Existenzrecht Israels ist für uns nicht verhandelbar. Wir verurteilen entschieden alle Bestrebungen, den Staat Israel in Frage zu stellen.
Eine friedliche Regelung des Nahostkonflikts ist die beste Sicherheitsgarantie für Israel. Wir treten deshalb mit Nachdruck für einen Frieden im Nahen Osten auf Grundlage einer Zweistaatenlösung ein.
Die SPD hat die intensiven Bemühungen der Bundesregierung für ein Gelingen der Durban II-Konferenz unterstützt. Nach dem Scheitern der Vorverhandlungen war die Absage der Bundesrepublik Deutschland konsequent. Das Grundanliegen der Vereinten Nationen, Rassismus zu bekämpfen, findet unabhängig von der Absage selbstverständlich meine und unsere volle Unterstützung.
Unabhängig davon, dass Deutschland neben Frankreich und Italien zu den wichtigen Handelspartnern des Iran gehört, ist es das strategische Ziel unserer auch international koordinierten Politik zu verhindern, dass der Iran Kernwaffenstaat wird. Für den Fall, dass der Iran die ihm vom Sicherheitsrat der UNO gegebene Frist zur Kooperation nicht nutzt, werden weitere Sanktionen ins Auge gefasst werden müssen.
Die Gegnerschaft zwischen Hamas und Fatah innerhalb des palästinensischen Lagers ist ein wesentlicher Hemmschuh auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten. Seit einigen Wochen bemühen sich beide Seiten um eine Annäherung. Hamas wird dabei nicht umhin kommen, von ihren radikalen Positionen Abstand zu nehmen. Die Anerkennung des Existenzrechts Israels, der Verzicht auf Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung und das Bekenntnis zu den bestehenden Abkommen sind Voraussetzung für eine dauerhafte israelisch-palästinensische Verständigung. Ich unterstütze die Bemühungen der Bundesregierung, die regionalen Partner davon zu überzeugen, mäßigend auf die Hamas einzuwirken. Hierbei wird es u.a. auch darauf ankommen, Syrien mehr als bisher in diesen Prozess einzubeziehen.
Ich persönlich bin insbesondere über die Arbeit in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik mit den deutsch-israelischen Beziehungen in Kontakt gekommen. Nach wie vor halte ich den kulturellen Dialog und Austausch für ein Schlüssel zur nachhaltigen Befriedung von Konflikten und zur Verständigung miteinander.
Ergebnisse
der Befragungen