Ich stimme dem voll und ganz zu.
Das Verhalten dritter wird in diesen Situationen im Allgemeinen immer eine Gradwanderung sein: Bleibt man, kann es einem als Zustimmung zu dem Gesagten ausgelegt werden. Geht man, so wird es als "Kneifen" verstanden.
Vorweg: Kein Land sollte durch ein anderes bedroht werden. Weder militärisch noch nuklear noch wirtschaftlich. Ich bin strikt gegen jede Form von nuklearen Waffen und Verfechterin für weltweite nukleare Abrüstung.
Zum Handel mit Iran: Wenn wir einen europäischen Wirtschaftsboykott gegenüber Iran verhängen, stärken wir - und dass wissen wir aus Erfahrung - nur die radikalen Kräfte in Iran. Das würde Achmadinedschad in die Hände spielen und zu Lasten unschuldiger Zivilisten gehen. Iran steht in Europa natürlich unter verschärfter Beobachtung: Materialien und Güter, die für Rüstung verwendet werden könnten, werden nicht gehandelt (hier gibt es entsprechende Abkommen).
Ich bin der Meinung, dass sich alle Beteiligten wieder auf die Ziele der Road Map des Nahost-Quartetts zur Schaffung von Frieden besinnen sollten.
Ich begrüße beispielsweise Freiwilligendienste, wie Aktion Sühnezeichen u.a. Eine gute Möglichkeit sich einzubringen in den israelisch-deutschen Dialog, diese ermöglichen über den Austausch das Kennenlernen und Verstehen. Ich persönlich bin Vorsitzende des Rosenheimer Vereins gegen Rechtsextremismus "Gesicht zeigen" und engagiere mich in diesem Rahmen mit aktiven Bürgern. Wir hatten beispielsweise einige Veranstaltungen mit dem jüdischen-palästinischen Dialogkreis aus München.
Ergebnisse
der Befragungen