Natürlich ist Deutschland aufgrund seiner geschichtlichen Verantwortung ganz besonders mit dem Staat Israel verbunden. Deswegen ist es für die CDU klares Ziel, die Existenz Israels zu sichern.
Dies war eine richtige Entscheidung. Eine Konferenz gegen Rassismus darf nicht ins Gegenteil verkehrt werden. Im Vorfeld hat die Bundesregierung zahlreiche Versuche unternommen, sicherzustellen, dass die Konferenz nicht zur antisemitischen Hetze missbraucht wird. Leider blieben diese erfolglos. Dennoch ist das eigentliche Thema der Konferenz - die Bekämpfung von Rassismus - sehr wichtig und muss unbedingt weiter verfolgt werden.
Die Sicherheit Israels ist Teil der deutschen Staatsraison. Deswegen muss Deutschland sich entschieden für die israelische Sicherheit einsetzen. Hier müssen diplomatische Lösungen mit dem Iran gefunden werden. Sollte der Iran jedoch weiter nicht einlenken, muss Deutschland sich für schärfere Sanktionen aussprechen, auch wenn dabei kurzfristig wirtschaftliche Einbußen hinzunehmen sind.
Die CDU bekennt sich klar zur Zweistaaten-Lösung mit für Israel dauerhaft sicheren Grenzen und einem lebensfähigen palästinensischen Staat. Beide müssen in friedlicher Nachbarschaft leben können. So kann dauerhaft Frieden und Stabilität im Nahen und Mittleren Osten entstehen.
Als Landesvorsitzender der Jungen Union Saar organisierte ich im Jahr 2000 eine Bildungsreise nach Israel. 14 Tage lang lernten wir das Land kennen und konnten zahlreiche interessante Gespräche mit Jugendlichen und Politikern führen. Eine solche Bildungsreise kann ich jedem nur empfehlen, um die Kultur und vor allem die besondere Situation in Sicherheitsfragen zu verstehen.
Ergebnisse
der Befragungen