Die Aussage trifft zu.
Rückzug aus Konferenzen ist prinzipiell nicht der richtige Weg, da man immer im Gespräch bleiben sollte. Der jüngste Auftritt Achmadinedschads hat allerdings gezeigt, dass dies derzeit nicht möglich ist. Ich kann nicht beurteilen, ob dass schon im April so war.
Handelsembargo bzw. Androhung eines solchen
Stärkung aller demokratischen Kräfte, die guten Willen sind. Auch zwischen Israelis und Palästinensern sollte gelten:
Dem Menschen als Mensch begegnen, gleich wer er sei, und woher er käme. (Theodor Heuss)
In einem Seminar der Uni Freiburg zum Nahostkonflikt war ein durchaus gemäßigter Jude als Teilnehmer isoliert. Dort und in anderen Gesprächen musste ich erstaunt eine starke Contra-Haltung gegenüber Israel feststellen, obwohl das Land die einzige Demokratie des Nahen Ostens ist. Ich will die Botschaft vermitteln, dass wir unterstützen wer im o.g. Sinne von Heuss handelt. Hier im christlich-fundamentalistischsten Wahlkreis Deutschlands ist aber zunächst ein Plädoyer für Liebe, Freiheit, Vernunft, Toleranz
und gegen christliche Gesetzlichkeit des 17.-19. Jahrhunderts gefragt, bevor das Thema Israel für mich als Christ und Liberaler im Mittelpunkt steht.
Ergebnisse
der Befragungen