Als richtig. Wir haben in der Vergangenheit dem jüdischen Volk viel Leid zugefügt, deshalb sind gute Beziehungen und gemeinsame Bemühungen für den Frieden im Nahen Osten sehr wichtig.
Ich halte es für einen Fehler, dem Iranischen Präsidenten diese Plattform einfach so zu überlassen. Wir sollten gemeinsam mit der internationalen Staatengemeinschaft dafür sorgen das solche Hetze der Vergangenheit angehört.
Gerade wir Deutschen können der Welt zeigen das wir aus der Geschichte gelernt haben und an friedlichen und freiheitlichen Beziehungen zu allen Völkern und Religionen interessiert sind.
Die Proteste nach den Präsidentschaftswahlen haben gezeigt, das auch im Iran nicht alles stillschweigend hingenommen wird.
Wir müssen unsere Auffassung von Freiheit und Demokratie dorthin vermitteln. Wenn wir langfristige Erfolge anstreben ist vor allem Vertrauen und Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten eine unbedingte Grundvoraussetzung. Abrüstungsinitiativen wie von uns gefordert (keine Atomwaffen mehr in Deutschland) können ein erster wichtiger Schritt sein.
Wirtschaftssanktionen haben in der Vergangenheit ehr das Gegenteil bewirkt.
Hier liegt viel Verantwortung bei den politischen Kräften in der gesamten Region. Es bedarf eines konstruktiven Gesprächsklimas, um den gemeinsamen Willen für Frieden zu demonstrieren.
Nur so wird es möglich sein der Hamas und anderen Organisationen den Nährboden im Volk zu entziehen.
Wir müssen hier vor allen als Vermittler und Moderator auftreten, und beide Seiten immer wieder an einen Tisch bringen.
Ich halte Städtepartnerschaften, Schüler-u.Studentenaustausch sowie Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung, für gute Ansätze um die Beziehungen unserer beiden Staaten zu verfestigen.
Auch sollte das Thema Israel in der Schule intensiv behandelt werden, um die geschichtlichen Aspekte bis hin zur aktuellen Entwicklung, den kommenden Generationen zu vermitteln.
Ergebnisse
der Befragungen