Prinzipiell richtig, aber Deutschland hat auch durch seine Geschichte das Palästina-Problem mit aufgeheizt und trägt daher eine Verantwortung für alle Menschen in der Region. Die Verantwortung Israel gegenüber schließt auch ein, dass man nachhaltige Lösungen von Problemen unterstützt, nicht kurzfristige und kurzsichtige Aktionen politischer Extremisten (z.B. Liebermann). Ein guter Freund ist nur der, der auch gelegentlich die Wahrheit nicht verschweigt, wenn sein Freund falsche Wege geht.
Hätte man sich nicht nur nicht zurückgezogen, sondern eine aktive Rolle gespielt, hätte man sich für einen Ausgleich einsetzen können. Durch den Rückzug – von kaum einem anderen Land mitgetragen – hat man sich in jedem Fall der Beeinflussungsmöglichkeiten beraubt.
Der Politik des US-Präsidenten Obama folgen und einen offenen, unvoreingenommenen Dialog auf der Basis eines politischen Neuanfangs anbieten. Gerade Deutschland, das traditionell bei den Iranern hohes Prestige hat, könnte dabei eine aktive, vermittelnde Rolle spielen.
Ich habe Probleme, als Deutscher Fragen zu Hamas in Kurzform zu beantworten, da deren tatsächlich Beziehung zu Israel weitgehend ungeklärt ist. Hamas wurde von Israel ja in der Frühzeit der Organisation als Aktivposten gegen die PLO unterstützt
Die Beziehungen gewinnen immer durch direkte Kontakte zwischen den Menschen. Gespräch hier, Austausche z.B. im Jugendbereich usw. haben die größten Wirkungen.
Ergebnisse
der Befragungen