Wahlkreis 98: Rhein-Sieg-Kreis I (Nordrhein-Westfalen)
Bestgen, Markus
FDP
5 Fragen beantwortet
Frage 1:
Wie bewerten Sie die Aussage: Deutschland hat aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung gegenüber Israel?
Deutschland hat unbedingt eine besondere Verantwortung gegenüber Israel.
Frage 2:
Deutschland hat sich aus der sogenannten „Durban II“-Konferenz im April 2009 in Genf zurückgezogen – aus Sorge heraus, dass diese Konferenz zum Beispiel von Irans Präsident Achmadinedschad zu antisemitischer Hetze missbraucht werden könnte. Wie beurteilen Sie die Entscheidung Deutschlands?
Zwiespältig, weil man letztlich einer klaren Position oder Haltung gegenüber dem Iran ausgewichen ist. Für den Fall, dass unzumutbare Äusserungen hinsichtlich Israels gefallen wären, hätte noch die Möglichkeit zum Verlassen der Veranstaltung bestanden.
Frage 3:
Welche Maßnahmen ziehen Sie in Erwägung angesichts der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und angesichts der Tatsache, dass Deutschland der wichtigste westliche Handelspartner des Irans ist?
Eine wachsende Bedrohung durch den Iran darf nicht hingenommen werden. Hierzu muss der Einfluss Deutschlands verstärkt eingebracht werden.
Frage 4:
Die Hamas strebt laut eigener Charta nach wie vor die Zerstörung Israels an, bekennt sich zum Terrorkampf gegen Israel und erkennt bestehende Verträge nicht an. Was ist Ihrer Meinung nach eine angemessene Strategie?
Ich halte diese Aussagen für nicht akzeptabel.
Frage 5:
Zum Anliegen der Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Welche Empfehlungen haben Sie – auch für das konkrete Engagement von Bürgern in Ihrem Wahlkreis?
Als Liberaler übe ich Toleranz gegenüber andersdenkenden. Diese Toleranz findet aber Grenzen, wenn die Integrität einer Gesellschaft bedroht ist.
Christen können und sollten an der Seite Israels stehen.