Diese Aussage halte ich für richtig. Deutschland muss dafür eintreten, dass das Existenzrecht Israels nicht anfechtbar ist.
Da einseitige Schuldzuweisungen keinen Ausweg bieten und meistens falsch (weil eben einseitig / rein subjektiv) hätte es keinen Sinn ergeben, das Abschlusspapier zu diskutieren.
Allerdings muss die Kommunikation aufrecht erhalten werden.
Deutschland selbst darf nicht in die Position geraten, einseitiger Kritiker zu sein. Konstruktive Kritik soll dort geäußert werden, wo sie auch Chancen hat gehört zu werden.
Ich bin für Sanktionen, allerdings im Bereich der Atomenergie, Waffen etc.. Sanktionen, die letztendlich die Lebensbedingungen der ohnehin armen Bevölkerung weiter verschlechtern, sehe ich kritisch.
Um eine Zweistaatenlösung herbeizuführen, diese ist meiner Meinung nach das Ziel, muss man sich klar von gewaltbereiten und nicht kompromissfähigen Akteuren distanzieren. Auch manche Siedlervereinigung muss in diesem Rahmen kritisiert werden.
Friedensbewegungen vor Ort und gesprächsbereite Akteure müssen Unterstützung erhalten.
Von Deutschland sollten Signale für den Frieden ausgehen.
Ich empfehle den BürgerInnen, sich für Frieden stark zu machen und sich nicht von der vermeintlich einfachen Lösung (Krieg) blenden zu lassen.
Zudem muss höchst sensibel mit der deutschen Geschichte umgegangen werden. Oft wird, teilweise auch unabsichtlich, die Geschichtsrevisionismus betrieben.
Ich habe in Diskussionen die Erfahrung gemacht, dass sich letztendlich viele Betroffene nach Frieden sehnen und nicht gegeneinander kämpfen wollen.
Ergebnisse
der Befragungen