Projekt Bundestagswahl 2013 · Deutsche Einheit

Herzlich willkommen

auf der Homepage der Wahlprüfsteine DEUTSCHE EINHEIT - Politiker antworten auf 5 Fragen:


Politiker-Collage

 

Auf dieser Homepage...

beziehen Politiker und Politikerinnen Position zum Thema „Deutsche Einheit“ und
 der Rolle der christlich-jüdischen Werte. Die eingehenden Anworten sind nach und nach online HIER zu finden.


Wahlprüfsteine zur Deutschen Einheit

Wir legen die den Kandidaten und Kandidatinnen zur Bundestagswahl 2013 einen Fragenkatalog zu Deutschlands weiterem Zusammen-wachsen zwischen Ost und West vor. In allen 299 Wahlkreisen befragen wir die Bewerber/innen der im Bundestag vertretenen Parteien, außerdem die Spitzen-kandidatinnen und -kandidaten der Landeslisten. Die Antworten werden auf diesen Seiten veröffentlicht. 


LogosParteienschmaler

Was sagen die Parteien?

Unter der Rubrik „Stellungnahmen der Parteien" finden Sie die Stellungnahmen der einzelnen Fraktionen des Deutschen Bundestages, soweit sie uns vorliegen.

 

Was ist unser Ziel?

Das „Projekt 3. Oktober“ ist eine christliche
ökumenische Initiative.   Die hier engagierten Menschen gehören verschiedenen christlichen Kirchen und Bewegungen an. Es geht uns um die Zukunft Deutschlands, um weitere Versöhnung zwischen Ost und West und die Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft.

Eine ähnliche Aktion zur Bundes-tagswahl haben befreundete Werke 2005 und 2009 zur Frage des Ver- hältnisses Deutschlands zu Israel und zur Nahostpolitik durchgeführt.

Auch in diesem Jahr gibt es zum Thema Israel Wahlprüfsteine, siehe www.politikerbefragung.de.


 

 

 


Die Themen

Die Bewerber/innen werden um Stellungnahme gebeten 
zum weiteren Prozess des Zusammen-wachsens der Menschen in Ost und West, zu einer möglichen Aufwertung des Nationalfeiertags 3. Oktober im Gedenken an die beiden totalitären Diktaturen – zu den Möglichkeiten der Überwindung des Schweigens und des Praktizierens einer Kultur der Versöhnung.

Außerdem Thema: die
jüdisch-christlichen Werten in unserer Gesellschaft, die sich durch Migration, wissenschaftlichen Fortschritt, liberale Errungenschaften und Toleranz sich in einem großen Veränderungsprozess befinden. Insbesondere für Christen tun sich hier viele existentielle Fragen in Bezug auf unseren Wertekanon auf.


gauck-kleiner

20 Jahre Ost und West

Bundespräsident Joachim Gauck sagte am 2. Oktober 
2010 im Abgeordnetenhaus von Berlin einen Tag vor dem 20. Jubiläum der Vereinigung von Ost und West:

»Der Blick auf die großen, guten Tage der deutschen Geschichte ist nicht deshalb so wichtig, weil er die dunklen und 
bösen Tage und Taten löschen könnte. Er ist vielmehr Nahrung für das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis Einzelner wie der gesamten Bevölkerung.
Der Blick auf 1989 bringt uns an unserem Nationalfeiertag in so gänzlich 
anderer Weise zu uns selbst, wie es Kaiser- und Führer-Geburtstage vergangener Epochen niemals konnten. Denn diese waren eine Einladung zu Selbstüberhöhung und Selbstüberschätzung.«

 

 


 


Die fünf Fragen

Frage 1

Was bedeutet für Sie persönlich der Fall der Mauer vor fast 25 Jahren – und was die Deutsche Einheit?

Frage 2

Welche Aufgaben im Zusammen-wachsen der Menschen von Ost und West liegen weiterhin vor uns – und wie wollen Sie sie in Ihrer politischen
Verantwortung verwirklichen?

Frage 3

Wie können Sie sich eine Aufwertung des Nationalfeiertags am 3. Oktober vorstellen? Wie stehen Sie zu dem Anliegen, den 3. Oktober als einen Tag unter dem Motto ‚Danken Feiern Beten‘ als öffentliche Veranstaltung unter Beteiligung der christlichen Kirchen in möglichst vielen Orten zu begehen?

Frage 4

Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach für die Politik die jüdisch-christlichen Werte – wie Nächstenliebe, Frieden, Versöhnung, Sonntagsruhe, Würde jeder menschlichen Person am Lebensanfang und am Lebensende, Ehe und Familie, usw. – im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft? 

Frage 5

Brauchen wir neben einer Kultur des Gedenkens auch eine Kultur des Verzeihens, der Versöhnung und die Überwindung des Schweigens für Opfer und Täter nach dem Ende der DDR? Wie stehen Sie dazu im Hinblick auf die 25-Jahr-Feiern am 09. November 2014 und 03. Oktober 2015? Was sollte bis dahin geschehen und wie sollten diese Jubiläen dazu beitragen?

images/briefmarke-deutsche-einheit-very-small.jpg